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Dinitrophenol (DNP): Verbraucherzentralen warnen vor dem Kauf

Stand:

Dinitrophenol (DNP) wird derzeit europaweit in Onlineshops als Fatburner / Schlankheitsmittel vor allem für Bodybuilder angeboten. Alleine im Februar 2019 gingen im europäischen Schnellwarnsystem RASFF mehr als 20 Meldungen ein.

Gefahrenstoffe Kennzeichnung
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Bei 2,4-DNP handelt es sich um eine hochgiftige Chemikalie, die ursprünglich als Sprengstoff verwendet wurde. Sie steigert die Wärmeproduktion des Körpers (Thermogenese). Das kann zum Tod durch Überhitzung (Hyperthermie) führen. Diese lässt sich auch durch ärztliches Eingreifen nicht mehr stoppen. Besonders problematisch: Der Stoff reichert sich im Körper an, so dass auch viele kleine Mengen zu einem tödlichen Ergebnis führen können. In den letzten Jahren gab es mehrere Todesfälle nach dem Konsum von DNP.

Symptome für eine Vergiftung mit DNP sind Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche, Schwindel. Hautrötungen, Atemnot, Blutdruckabfall und Herzrhythmusstörungen. Haut, Augen und Schweiß können sich gelb färben.

2,4-DNP ist nicht als Arzneimittel zugelassen und darf auch nicht als Diät- oder Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden.

Wer DNP konsumiert hat oder den Verdacht hat, dass es in einem verwendeten Nahrungsergänzungsmittel undeklariert enthalten war, sollte die Verwendung sicherheitshalber sofort stoppen und einen Arzt aufsuchen.

 

Weitere Informationen:

"Fatburner" zum Abspecken - oft eine Gefahr!

Nahrungsergänzungsmittel, die Dinitrophenol (DNP) enthalten, können zu schweren Vergiftungen bis hin zu Todesfällen führen

 

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